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Die Herrlichkeit des Kreuzes, die Herrlichkeit des leeren Grabes
Homilie St. Joseph Pfarrei, Detroit
Wir haben Jesus durch sein Leiden und seinen Tod begleitet. Jesus nannte sein Leiden seine "Herrlichkeit", als er sich an die Griechen wandte und sagte: "Die Stunde ist gekommen, dass der Menschsohn verherrlicht wird. Wahrlich, wahrlich, ich sage Euch, wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es nur ein Weizenkorn. Wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht." Er meinte damit seine Erhöhung an dem Kreuz, genau wie einst die Schlange in der Wüste.
Und er fuhr fort: "Vater, verherrliche Deinen Namen!" Es gab somit eine zweite Herrlichkeit nach der Herrlichkeit Jesu. Das Kreuz verherrlichte Jesus, weil es uns seine unglaubliche und unendliche Gnade und seine Liebe für uns Sünder zeigte. Aber jetzt kam die Zeit, um den Vater zu verherrlichen. Und dies wird bei dem Tuch, dass den Kopf Jesu bedeckte, angedeutet.
Wir lesen in dem ersten Brief des Hl. Paulus an die Korinther, in dem er schreibt: "Ihr sollt nun wissen, dass das Haupt jeden Mannes Christus ist, Haupt der Frau aber ist der Mann, Haupt Christi ist Gott" Er redet über die Bedeckung des Hauptes als die Bedeckung seiner Ehre. Jesus hat die Ehre des Vaters vor der Welt verborgen. Wenn wir Jesus sehen, sehen wir den Vater. Wir sehen ihn jedoch nicht wie Moses in sah, so wie ihn die neun Chöre der Engel sehen. Die Engel verbargen sich unter ihren Flügeln, um ihren Unwert in der Gegenwart Gottes zu zeigen. Jesus hat seine eigene Herrlichkeit am Kreuze offenbart, nun musste er die Herrlichkeit des Vaters kundgeben. Dies ist die Bedeutung der Göttlichen Offenbarung, die uns der Hl. Paulus beschrieben hat als er uns im gleichen Vers sagt: "Darum soll die Frau einen Schleier auf dem Haupte tragen wegen der Engel"
Denn diese haben ihre Herrlichkeit in Gottes Anwesenheit verborgen. Der Vater hat ihn zu uns geschickt, dass er sein Leben für uns hingibt, und nun erhöht der Vater ihn, im Leibe, über die ganze Schöpfung, und somit wurde die Herrlichkeit des Vaters durch die Auferstehung offenbart.
Und darum weist die Heilige Schrift auf die Beseitigung des Kopftuches hin, eine Beseitigung, die vielleicht von den Engeln vollzogen wurde, denn Jesus kam durch das Leichetuch und es fiel einfach zusammen, gefaltet, die Leiche nicht mehr darin enthalten.
Und wenn es so ist, dass Jesus in dieser Weise verherrlicht wurde, mit der Auferstehung des Leibes - und es ist gewiss, dass wir am Ende der Welt alle körperlich auferstehen, sei es zur ewigen Strafe oder Belohnung - warum fliehen wir dann vor dem Kreuz? Warum wehren wir uns gegen die Demütigung? Das Kreuz, Leiden und Demütigung waren der einzige Weg zur Auferstehung. Lassen Sie uns ein neues Leben führen, und dann, lassen Sie uns unsere Sünden, die Trägheit, Zorn, Neid, Selbstsucht, Wollust, Habgier oder Hochmut sein können, kreuzigen. Diese Dinge führen zum Tode. Was zum Leben führt ist Jesus Christus, seine Kirche, seine Sakramente, seine Tugenden und die Gaben des Heiligen Geistes.
Fürchten Sie sich also nicht, und leben Sie erneut im Herrn. Denn der Herr ist von den Toten auferstanden, und die Herrlichkeit des Sohnes am Kreuze und die des Vaters in der Auferstehung sind offenbart worden. Die Liebe Gottes ist so groß, dass die Herrlichkeit des Heiligen Geistes noch zu Pfingsten offenbart wird. Seien Sie nicht argwöhnisch oder zweifeln Sie nie an seiner Liebe. Amen |