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Das Wesen der Herrlichkeit (See English Homily for same day)
Homilie
In der heutigen Homilie, brauche ich eure Hilfe. Eure Hilfe, weil ich zahlreiche schwer zu erreichende Ziele habe. Erstens, muss ich ein Thema erklären, das Thema Selbstentleerung, eine christliche Eigenschaft, von deren Umsetzung ich selbst noch weit entfernt bin. Zweitens, möchte ich alle unsere Gäste in unserer Pfarrei willkommen heißen, weil viele von euch hier sind, um die heilige Messe auf Deutsch zu hören, ein kräftiges Oktoberfestessen zu genießen, den schönen Stimmen der Chorales zu lauschen, unser Kirchengebäude zu besichtigen, und so weiter. Drittens, muss ich zu euch in meinem fehlerhaften Deutsch sprechen! Das erste Ziel betreffend, welches mit Selbstentleerung zu tun hat, da vertraue ich mich eurem Gebet an. Zum Zweiten, dem 'Herzlich Willkommen', vertraue ich mich eurer Güte an. Zum Dritten, beschuldige ich die Westfalen, weil ich bei denen war, als ich Deutsche lernte. Aber jetzt, mitten in der Messe, während wir die Schönheit dieser gotischen Kirche auf uns einwirken lassen, mit dem großartigen Boden und Decke, dem Holz und Glas, den Heiligen und Engeln, wenden wir uns zum Wort Gottes, mit großem innerlichen Schweigen, um die Botschaft der heutigen Schriftlesungen zu meditieren. „Denn auch der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.“[1] So sagt der Herr. Er ist wirklich, wesentlich, der „Sohn des Menschen.“ Dieser geheimnisvolle Titel, „Sohn des Menschen,“ “bar (’e) nāšā’, ” or “oJ uJio;~ tou` ajnqrwvpou,” wurde nicht erstmals in Markusevangelium verwendet, sondern geht bis zum Buch Daniel zurück, wo man ein geheimnisvolles Bild des kommenden Messias findet. Jesus ist der Diener-Messias, der sich selbst mehr als Menschensohn und weniger als Gottessohn demütig verkündet, obwohl er beides war. Jesus gebührte alle Ehre aller Engeln und Heiligen im Himmel, aber er entäusserte sich dieser Ehre, um unser sterbliches Fleisch anzunehmen. Dadurch versuchte er uns davon zu überzeugen, unser Heil anzunehmen, durch den Glauben und die Abkehr von unseren Sünden. Der Heilige Gregor Nazianz schrieb im Jahre dreihundertachtzig über die Menschwerdung, und er legte das Folgen dar: „(Als die Menschen durch ihre Sünden) größere Notwendigkeit hatten, wurde ihnen größere Hilfe gegeben… Zu seinem eigenen Bild kam (das Wort, der Sohn Gottes), und er nahm Fleisch um Fleisches willen an … Das Gleiche durch Gleiches reinigend… Er kam als Gott mit dem hinein, was er annahm, eines von je zwei Gegenteilen, Fleisch und Geist, wovon eines vergöttlichend war und das andere vergöttlicht wurde.“ [2] All das ist die große Selbstentleerung Gottes. Der heilige Paulus beschrieb Jesus, als den, „der in Gestalt Gottes war und es nicht für einen Raub achtete, Gott gleich zu sein. Aber er machte sich selbst zu nichts und nahm Knechtsgestalt an.“ [3] Diese Selbstentleerung beschafft eine Paradox, dass er, der der „Hohepriester“ ist, auch „Mitleid“[4] mit uns Sünder haben kann. Die Wirklichkeit dieses Widerspruchs ist die Wahrheit, die die reuevolle Seele von seine Sünde rettet, und die das Beispiel für alle Christen gibt, um diesem zu folgen. In neuester Zeit verkündete das Zweite Vatikanische Konzil diese Lehre, Teil der immer unveränderlichen Lehre der Katholische Kirche, in diesen Worten: „(Christus), der in die Welt kam, um von der Wahrheit Zeugnis zu geben; zu retten, nicht zu richten; zu dienen, nicht sich bedienen zu lassen.“ [5] Die Geschichte gibt uns wunderbare Beispiele derer, die Christus in seiner Selbstentleerung nachfolgten. Es gibt viele, die ihr eigenes Blut für Christus vergossen haben, von denen Christus im heutigen Evangelium spricht, weil er ihre Martyrium genauso rettend wie das rettende Wasser der Taufe macht. [6] Der Heilige Franziskus von Assisi entsagte dem Reichtum seiner Familie, um als ein Bettler zu leben, um sich selbst zu entleeren. Millionen von Menschen, Ordensmänner und –Frauen, haben ein ganz selbstloses Leben gelebt, um der Liebe zu den Seelen willen. Ich kann auch sagen, dass ich in dieser Pfarrei, zahllose selbstlose Taten gesehen habe, auch für die Vorbereitungen des heutigen Festes, Menschen, die ihre Zeit, Geld und ihre Arbeit hineinstecken, auch wenn sie nicht immer den Dank ernten, den sie verdienen. Das ist auch Christliche Selbstlosigkeit. Der Herr lehrt uns zu lieben, bis wir uns selbst vergessen, und wir erstens die Heilige Dreifaltigkeit über alles lieben, und wir zweitens unsere Nächsten wie uns selbst lieben. Deshalb, versuchen wir diese Woche, und unser ganzes Leben lang, uns von uns selbst zu entleeren, frei zu machen. Entsagen wir allen Versuchungen, unseren Willen zu tun, dass alles gemacht wird, wie ich es will, die Versuchungen unseren Nächsten einzuschüchtern, unsere Leidenschaften immer und sofort zu erfüllen. Wir müssen Christus sein, durch die Entleerung unserer selbst, und so eins mit Ihm sein, der der Retter ist. Lieben wir unseren Nächsten; das können wir nur tun mit der Hilfe der Gnade Gottes, dem wir uns selbst geben. Amen. |